Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das aktuell vorgeschlagene Verfahren zur Fachwahl mit WebLupo hat mich nicht überzeugt:
- JgStL oder OStK versendet für alle SuS einzeln die lp-Dateien per Email oder schuleigenem Kommunikationssystem
- SuS speichern ihre Datei in einem Ordner auf ihrem Endgerät
- SuS rufen WebLupo auf dem schuleigenen Server auf, öffnen nach Klick auf „Durchsuchen“ die lp-Datei auf ihrem Endgerät
- SuS editieren die Datei, indem sie Fächer wählen
- SuS klicken auf „Abmelden“ -> „Speichern“. Die geänderte lp-Datei befindet sich jetzt in ihrem Download-Ordner.
- SuS senden die Datei aus dem Download-Ordner als Email-Anhang oder mit dem schuleigenen Kommunikationssystem an JgStL oder OstK.
- JgStL oder OstK übertragen die Dateien aus den Email-Anhängen oder aus schulinternen Nachrichten in einen Ordner auf einem Verwaltungsrechner
- Sind alle lp-Dateien auf diese Weise eingesammelt, werden sie in den SVWS-Clienten hochgeladen, dort kontrolliert.
- Sind Fehler vorhanden, werden diese „live“ beim Beratungsgespräch korrigiert oder der ganze Vorgang der Datei-Wanderung beginnt von vorn.
Ich möchte Ihnen vorschlagen, ein alternatives System, das das Mauritius-Gymnasium Büren plant, auszuprobieren, zu diskutieren und eventuelle Bedenken zu nennen.
Alternative Büren: Ein rein online (auf dem Schulserver) laufendes Wahl-Portal
- JgStL oder OstK melden sich mit Lehrerpasswort an und laden die Dateien der gesamten Jahrgangsstufe als eine einzige Zip-Datei hoch. Das ist genau die zip-Datei, die der SVWS-Client zu Verfügung stellt.
- SuS melden sich mit Namen, Vornamen und einem 4-stelligen Code beim Portal an, der Schulserver zeigt ihnen ihr WebLupo-Wahlformular am Bildschirm des Endgeräts an. SuS wählen ihre Fächer, die Daten verbleiben durchgehend auf dem Schulserver.
- SuS speichern ihre Wahl. Die geänderte lp-Datei liegt nun auf dem Schulserver, wird gleichzeitig in den Download-Ordner des Enderäts heruntergeladen.
- JgStL oder OstK prüfen die Wahlen online, geben den SuS mit Fehlern evtl. Feedback, diese korrigieren ihre Wahldatei auf die eben beschriebene Weise.
- Zuletzt laden JgStL oder OstK die Wahldateien der Jahrgangsstufe komplett als zip-Datei vom Schulserver herunter. Diese können sie nun in den SVWS-Client hochladen.
Ich stelle unser System, solange wir es noch nicht selbst verwenden, jedem/jeder Interessierten zum Testen zu Verfügung.
https://weblupo.mauritius-gymnasium.info
Alle Demo-Schülerdateien sind anonymisiert, es handelt sich um Phantasienamen. Melden Sie sich als Schüler z.B. an mit
Albrecht
Greta
1001
Den Betreuer-Zugang finden Sie unter https://weblupo.mauritius-gymnasium.info/lehrer.php, vorläufiges Test-Passwort lp.up.down!
Ich würde mich über reges Feedback freuen. Verbesserungsvorschläge sind willkommen und können zeitnah umgesetzt werden. Nach einem Testzeitraum gebe ich bei Bedarf die Software gern an andere Schulen weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Friebe
WebLupo: Angebot alternatives, einfacheres Verfahren
Moderatoren: Raffenberg, A. Schüller, Pfotenhauer
- Johannes Friebe
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WebLupo: Angebot alternatives, einfacheres Verfahren
Zuletzt geändert von Johannes Friebe am Samstag 11. April 2026, 22:45, insgesamt 3-mal geändert.
-
Hauke Hayen
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Re: WebLupo: Angebot alternatives, rein servergestützes Verfahren
Das würde mich auch nicht überzeugen und ich hoffe, dass auch niemand so vorgeht oder es plant.Johannes Friebe hat geschrieben: Freitag 10. April 2026, 13:09 - JgStL oder OStK versendet für aööe SuS einzeln die lp-Dateien per Email oder schuleigenem Kommunikationssystem
- SuS speichern ihre Datei in einem Ordner auf ihrem Endgerät
- SuS rufen WebLupo auf dem schuleigenen Server auf, öffnen nach Klick auf „Durchsuchen“ die lp-Datei auf ihrem Endgerät
- SuS editieren die Datei, indem sie Fächer wählen
- SuS klicken auf „Abmelden“ -> „Speichern“. Die geänderte lp-Datei befindet sich jetzt in ihrem Download-Ordner.
- SuS senden die Datei aus dem Download-Ordner als Email-Anhang oder mit dem schuleigenen Kommunikationssystem an JgStL oder OstK.
- JgStL oder OstK übertragen die Dateien aus den Email-Anhängen oder aus schulinternen Nachrichten in einen Ordner auf einem Verwaltungsrechner
- Sind alle lp-Dateien auf diese Weise eingesammelt, werden sie in den SVWS-Clienten hochgeladen, dort kontrolliert.
- Sind Fehler vorhanden, werden diese „live“ beim Beratungsgespräch korrigiert oder der ganze Vorgang der Datei-Wanderung beginnt von vorn.
Email- oder Plattformversand bzw. das individuelle Speichern und Zurücksenden nutzen wir nur für Auslandsaufenthalte oder Sonderfälle.
(Was wäre das für ein Aufwand....??? Hunderte Emails mit Anhang...Habe ich in Coronazeiten mal so gemacht, da kamen Dinge zurück....)
Alle Beratungen finden nach ähnlichem Vorgehen wie das von Ihnen geplante bei uns statt und ich gehe davon aus, dass das auch der Regelfall ist.
Das ist natürlich immer den schulischen Infrastrukturen anzupassen, Ihr Vorgehen ist dabei ein mögliches. Da diskutiere ich auch gar nicht drüber, aber das eingangs beschriebene Szenario ist es eben nicht.
Bei uns haben SchülerInnen schon individuelle Logins ins päd. Netz. Dort gibt es eine Ordnerstruktur, die wir nutzen.
Ihr Verfahren finde ich ebenfalls zieführend.
Viele Grüße, H. Hayen
-
kroerig
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Re: WebLupo: Angebot alternatives, einfacheres Verfahren
Aus LuPO heraus konnte man die Dateien ja direkt per Mail verschicken. Ich hoffe (bzw. gehe fest davon aus), dass der SVWS Server das auch können wird, sobald er weiß, wie man erfolgreich E-Mails verschickt. Im 1.3.0-Snapshot taucht zumindest mal eine Konfigration dafür auf. Die müsste jetzt nur noch die Daten aus dem Schema finden.
Allerdings fehlen hier noch Felder für die Benutzeranmeldung (von OAUTH2 - OpenID.Connect - erforderlich für M365 gar nicht zu reden).
Das würde zumindest das Verteilen der Dateien deutlich vereinfachen. Einsammeln und Importieren muss man die dann immernoch von Hand.
@Herr Friebe: Das Tool sieht super aus. Was ist hier der technische Unterbau? Werden Sie das Tool frei veröffentlichen? Oder besser: Gibt es ein Git-Repository dazu?
Allerdings fehlen hier noch Felder für die Benutzeranmeldung (von OAUTH2 - OpenID.Connect - erforderlich für M365 gar nicht zu reden).
Das würde zumindest das Verteilen der Dateien deutlich vereinfachen. Einsammeln und Importieren muss man die dann immernoch von Hand.
@Herr Friebe: Das Tool sieht super aus. Was ist hier der technische Unterbau? Werden Sie das Tool frei veröffentlichen? Oder besser: Gibt es ein Git-Repository dazu?
"Der Computer rechnet mit allem - nur nicht mit seinem Besitzer." Dieter Hildebrandt
- Raffenberg
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Re: WebLupo: Angebot alternatives, einfacheres Verfahren
Als Lupo konzipiert wurde, war ein sehr langer Diskussionspunkt, ob man die SuS überhaupt mit einer Schülerversion alleine an die Laufbahnplanung heranlässt. Das ist halt so gar nicht vorgesehen. Befürchtungen wurden geäußert, dass dies von Schulen „missbraucht“ Werden könnte und diese sich der Beratungsverantwortung entziehen. Realisiert wurde es dann als Option für Erfahrungsmehrwert, sich als SuS noch mal alleine mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Primäre Zielvorgabe war deshalb. Ei. Programmdesign, eine maximal schnelle Beratunssituation 1:1 technisch geführt zu schaffen. Schnelle Wahl in der EF per Klick, hochschreiben bis Q2.2, LKs und Abifächer diskutieren, ausrrucken. Dann Bedenkzeit, ggf. händische Anpassungen des SuS nach Rücksprache mit den Eltern im Rahmen der Beratung, unterschreiben, abgeben, fertig.
Genau so sieht es auch die APO vor. Praktiziert man dies in der Schule, ist oben skizziertes, kompliziertes Szenario nicht notwendig. Alles wird einfach und klar.
Als Fachberater erlebe ich leider viel zu häufig, dass SuS gänzlich alleine mit Textanleitung auf Lupo losgelassen werden. Keine echte Beratung.
Wer die Schülerversion trotzdem verwenden möchte, findet viele schulinterne Umsatzszenarien, die schnell und leicht sind. Hier ist das von Ihnen, Herr Friebe, beschriebene Szenario eine durchdachte Variante, die hier im Forum Freude auslösen und Abnehmer finden wird. Vielen Dank für den Gemeinschaftsgedanken und das Engagement. Das ist einer der schönen Seiten des Forums.
Ich persönlich habe an den Schulen an denen ich gearbeitet habe ausschließlich das Beratungsszenario praktiziert und WebLupo dabei nie vermisst. Die Zeitersparnis und der Kontakt zu den SuS ist hier mein roter Faden.
Primäre Zielvorgabe war deshalb. Ei. Programmdesign, eine maximal schnelle Beratunssituation 1:1 technisch geführt zu schaffen. Schnelle Wahl in der EF per Klick, hochschreiben bis Q2.2, LKs und Abifächer diskutieren, ausrrucken. Dann Bedenkzeit, ggf. händische Anpassungen des SuS nach Rücksprache mit den Eltern im Rahmen der Beratung, unterschreiben, abgeben, fertig.
Genau so sieht es auch die APO vor. Praktiziert man dies in der Schule, ist oben skizziertes, kompliziertes Szenario nicht notwendig. Alles wird einfach und klar.
Als Fachberater erlebe ich leider viel zu häufig, dass SuS gänzlich alleine mit Textanleitung auf Lupo losgelassen werden. Keine echte Beratung.
Wer die Schülerversion trotzdem verwenden möchte, findet viele schulinterne Umsatzszenarien, die schnell und leicht sind. Hier ist das von Ihnen, Herr Friebe, beschriebene Szenario eine durchdachte Variante, die hier im Forum Freude auslösen und Abnehmer finden wird. Vielen Dank für den Gemeinschaftsgedanken und das Engagement. Das ist einer der schönen Seiten des Forums.
Ich persönlich habe an den Schulen an denen ich gearbeitet habe ausschließlich das Beratungsszenario praktiziert und WebLupo dabei nie vermisst. Die Zeitersparnis und der Kontakt zu den SuS ist hier mein roter Faden.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Raffenberg
Jens Raffenberg
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kroerig
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Re: WebLupo: Angebot alternatives, einfacheres Verfahren
Als ich damals in die Oberstufe gekommen bin, gab es noch kein LuPO. Da mussten die Beratungslehrer die Schülerwahlen selbst in SchILD eintragen.
Wir Schüler (mit den Eltern) mussten zu einem Informationsabend in Form (so würde man heute sagen) einer PowerPoint-Schlacht.
Dann gab es den Wahlzettel in zweifacher Ausführung auf Papier, den füllte man nach seinen Wünschen aus. Damit wurde dann von der Schule geschaut, welche Fächerkombinationen nachgefragt sind und was angeboten werden kann (ggf. in KOOP).
Dann wurden die Beratungsgespräche geführt. Auf der Grundlage füllte man den zweiten Bogen aus. Anschließend wurden die Wahlen dann in SchILD eingetragen, der Bogen ausgedruckt und den musste man dann unterschrieben wieder mitbringen.
Der Aufwand ist damals wie heute nicht geringer. Wenn man die Schüler ohne Begleitung auf die Wahlen loslassen wollte, dann ist WebLuPO in der Form auch falsch konzipiert. Dann muss das ganze geführt laufen. Ein Assistent muss einen dann durch die Wahl führen und die richtigen Fragen stellen, sodass man keine ungültige Kombination auswählen kann.
Für einen digitalen Prozess bräuchte WebLupo eine Onlineschnittstelle zum SVWS wie es beim WeNoM der Fall ist.
Wir Schüler (mit den Eltern) mussten zu einem Informationsabend in Form (so würde man heute sagen) einer PowerPoint-Schlacht.
Dann gab es den Wahlzettel in zweifacher Ausführung auf Papier, den füllte man nach seinen Wünschen aus. Damit wurde dann von der Schule geschaut, welche Fächerkombinationen nachgefragt sind und was angeboten werden kann (ggf. in KOOP).
Dann wurden die Beratungsgespräche geführt. Auf der Grundlage füllte man den zweiten Bogen aus. Anschließend wurden die Wahlen dann in SchILD eingetragen, der Bogen ausgedruckt und den musste man dann unterschrieben wieder mitbringen.
Der Aufwand ist damals wie heute nicht geringer. Wenn man die Schüler ohne Begleitung auf die Wahlen loslassen wollte, dann ist WebLuPO in der Form auch falsch konzipiert. Dann muss das ganze geführt laufen. Ein Assistent muss einen dann durch die Wahl führen und die richtigen Fragen stellen, sodass man keine ungültige Kombination auswählen kann.
Für einen digitalen Prozess bräuchte WebLupo eine Onlineschnittstelle zum SVWS wie es beim WeNoM der Fall ist.
"Der Computer rechnet mit allem - nur nicht mit seinem Besitzer." Dieter Hildebrandt