Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende

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Frodermann
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende

Beitrag von Frodermann »

Meine Sorge sind die vielen kleinen Systeme. Grundschulen, Förderschulen usw., die keine Ressourcen haben und alles wirklich an einer Schulleitung und ein oder zwei zu einem Drittel beschäftigten Sekretariatskräften hängenbleibt.

Von der ganzen Technik abgesehen bekommen die schon mit "der Statistik und wie was wo einzutragen ist und es gibt hier 20 Kann-Fehler??? Werde ich jetzt entlassen???" genug Stress.
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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sbrando
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende

Beitrag von sbrando »

Frodermann hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 18:30 Den Rest vom Beitrag haben Sie auch gelesen?
Habe ich. Ich habe den Satz nur deswegen nochmal aufgegriffen, weil ich die Diskussion zu einseitig hinsichtlich der Erstellung von Backups fand. Daher wollte ich betonen, dass eine fehlende Backup-Strategie bei der IT zwar grundsätzlich deren Versagen ist, die Arbeit und der Stress aber bei den Schulen selbst liegt, weil die auf die Daten zu bestimmten Terminen zwingend angewiesen sind. Der IT kann's im Zweifel egal sein, ob die Daten in drei Wochen oder auch nie wiederhergestellt werden können. Daher stimme ich zu, dass grundsätzlich der IT-Dienstleister in der Pflicht sein sollte, ABER: Es ist halt besser vor Ort zusätzlich vorzubeugen statt am Ende das Nachsehen zu haben, wie hier ja oft auch gesagt wird.
LG S. Brando
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T.Hagel
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende

Beitrag von T.Hagel »

Ich glaube, man muss hier einmal grob unterscheiden und vor Augen halten, dass auch das Schulverwaltungsnetzwerk in den Schulen kaum unterschiedlicher aufgestellt sein könnte. Eigentlich kann es auch nicht Aufgabe von Lehrkräften oder Sekreriaten sein, sich um dieses Schulverwaltungsnetzwerk inkl. aller notwendigen Aufgaben und Verpflichtungen selber zu kümmern. Ganz eigentlich müsste genau jenes Schulverwaltungsnetzwerk an allen Schulen gleich ausgestattet und zentral verwaltet sein, nur halt eben nicht durch oder über die Schulträger. Aber das ist ja ein ganz anderer Punkt. Es erschließt sich mir daher nicht so ganz, warum nun ausgerechnet die Schulträger für das Datensichern in den Schulen verantwortlich sein soll. Gerade in den Schulen, die ihr Schulverwaltungsnetzwerk selbst aufgebaut, gepflegt und betreut haben. Dort wird dann lediglich die Hardware bereitgestellt. Dort, wo Schulträger vermutlich finanziell besser aufgestellt sind, um diese Schulverwaltungsnetzwerke durch städtische IT-Dienstleister oder Rechenzentren abbilden zu lassen, sind tägliche Backups tägliches Brot und Standard. Da werden nicht nur Datenbanken, Dateien, sondern auch Server gesichert.

Bei Schulen, die sich selbst verwalten, steht und fällt es mit den jeweiligen IT-Kenntnissen und Erfahrungen von Lehrkräften, wie gut und sicher ein Schulverwaltungsnetzwerk aufgebaut ist. Und wenn da keine IT-afine Lehrkraft ist, dann übernimmt das mitunter eben notgedrungen das daran interessierte Sekretariat, dass "der Laden" irgendwie läuft. Bei Schulträgern ist es dann auch je nach Größe und Anzahl der auszustattenden Schulen abhängig, wie viel und wie tief da das Schulverwaltungsnetzwerk ausgestattet und supportet werden kann.

Es reicht ja bekanntlich nicht, einfach Hardware im Sekretariat abzustellen. Es braucht also schon mal Personal, um die Hardware an den jeweiligen Arbeitsplätzen aufzubauen/auszutauschen, einzurichten, zu vernetzen. Je mehr Rechner das Schulverwaltungsnetzwerk umfasst, desto schneller wird eine NAS oder gar ein Server notwendig. Dann muss das Ganze auch noch gegen Virenvorfälle abgesichert und technisch supportet werden, vor Ort und per Fernwartung. Das Ganze soll sicher und zuverlässig sein, entsprechende Reaktionszeiten inbegriffen. Nicht jeder Schulträger aber kann sich das benötigte zusätzliche Personal, oder diesbezügliche IT-Dienstleister leisten, weswegen dann eben die Lehrkräfte weiterhin das Zepter selbst in die Hände nehmen.

(Off-Topic Anfang)
Es wäre offtopic interessant zu erfahren, in wie vielen Schulen das Schulverwaltungsnetzwerk komplett von kommunalen IT-Dienstleistern oder Rechenzentren betrieben werden. )Ich tippe da auf etwa 1.200 bis 1.500 Schulen). Sowie, wie viele Schulen auf einen von der Stadt bereitgestellten IT-Support inkl. vor Ort- und Fernwartungsservice für ihr Schulverwaltungsnetzwerk zurückgreifen können ?
Wie viele der verbleibenden Schulen gibt es, die lediglich die Hardware des Schulträgers übernehmen und ihr Schulverwaltungsnetzwerk inkl. NAS oder Server komplett selbst administrieren ? In wie vielen Schulen aber stehen nur wenige PCs, wo es dann eben keine IT-afine oder willige Lehrkraft gibt, aber auch keinen entsprechenden Support durch den Schulträger möglich ist ?
(Off-Topic Ende)

Bis Schild2 sind die Anforderungen an das Verwaltungsnetzwerk noch übersichtlich ... Dateien und Datenbanken sind zu sichern.
Zuletzt geändert von T.Hagel am Freitag 22. Mai 2026, 06:58, insgesamt 1-mal geändert.
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T.Hagel
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende

Beitrag von T.Hagel »

Aber kommen wir noch mal auf SchILD3 und das eigentliche Thema Datensicherungen zurück:
Zunächst muss unterschieden werden, ob Schulen SchILD3 zentral über einen IT-Dienstleister oder Rechenzentrum bereitgestellt wird. Dabei ist es egal, ob hier nun SchILDN-RW3 oder SchILDzentral3 angeboten wird. Oder ob die Schule SchILD-NRW3 im Netzwerk innerhalb des Schulgebäudes installiert. Denn im Falle der Bereitstellung durch IT-Dienstleister oder Rechenzentren entfallen die täglichen Sicherungen durch die Schulen, weil das tägliche Backup von Datenbanken, File- und Webservern zum täglichen Geschäft / IT-Betriebskonzept gehört. Es ist also ein bisschen wie, "in der Cloud".

Schulen, die hingegen SchILD-NRW3 auf Geräten innerhalb des Schulgebäudes aufsetzen, sollten in die Lage versetzt werden können, die SchILD-Datenbank automatisert sichern zu können, ohne sich mit Scripten oder sonstigem beschäftigen zu müssen. D.h., dass hierzu entweder ein eigenständiges SchILD-Backupmodul/Programm, oder dass innerhalb des SchILD3-Admin-Clients (also der Admin-Webseite) ein Backuptool bereitgestellt wird. Wie auch immer sollte darüber benutzerfreundlich die Möglichkeit bestehen, selber festzulegen, wann, wie oft, wohin, für wie viele Tage eine SchILD-Datenbanksicherung angelegt werden soll. Außerdem muss die Möglichkeit bestehen, die SchILD-Datenbank aus den Sicherungen wieder einspielen zu können.

Eine SchILD-interne Lösung hätte u.a. den Vorteil, dass nun nicht mehr jeder Admin der Schule sich irgendeine eigene Lösung zusammensuchen oder -basteln muss und dass sich der Supportaufwand in allen Stellen durch Einheitlichkeit enorm reduzieren wird. Allerdings ... wäre mit dieser Backup-Lösung weiterhin nur der Datenbestand von SchILD3 gesichert und damit lediglich der Status Quo aus SchILD2 hergestellt.

Ab SchILD3 ist es m.E. nicht mehr nur mit der Datensicherung der SchILD-Datenbank(en) getan. Es ist zusätzlich unabdingbar, dass auch der Datenbank- und die Webserver komplett und regelmäßig gesichert werden, um diese im Fehler- und Problemfall schnell wieder herstellen zu können. Egal, ob es sich dabei um Installationen auf Windows-PCs oder unter Serverbetriebssystemen handelt.

Es hieß ja schon an anderer Stelle, dass Server "entsprechend zu behandeln" seien. Server "entsprechend zu behandeln", bedeutet m.E. nicht nur Backups von Datenbanken und Servern anzulegen, sondern diese Server auch noch gegen Angriffe von innen und außen abzusichern. Ich vermute, dass u.a. dieser Umstand letztlich zu mehr Anfragen der Schulen beim Schulträger führen wird...
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Raffenberg
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende

Beitrag von Raffenberg »

Ich denke, dass inzwischen alle relevanten Aspekte und Sichtweisen mehrfach genannt und beleuchtet wurden.

Ich schließe den Thread daher an dieser Stelle und gebe die unterschiedlichen Sichtweisen an die Entwickler des SVWS-Servers weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Raffenberg
Gesperrt

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