Und dann bleibt alles wie es ist.Frodermann hat geschrieben: Donnerstag 14. Mai 2026, 15:18 Die andere Perspektive, dass uns diese Realität bewusst sein muss und man sich "zumindest eine optionale Erinnerung zum täglichen Backup konfigurieren können sollte" aber auch.
Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
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Jens Raffenberg
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Frodermann hat geschrieben: Donnerstag 14. Mai 2026, 15:18 ...
Es ist Aufgabe der Schulträger-IT sicherzustellen, dass jeder Rechner der Schulverwaltung und der Datenbank automatisch gebackupt wird.
...
ist da in der letzten Zeit etwas wichtiges an mir vorbeigelaufen. Neulich war die Schulleiterin/der Schulleiter noch einsam an der Spitze ihrer/seiner Schule. Die Büroorganisation gehörte zu deren ureigensten Pflichten.
Zur Verarbeitung fremder personenbezogender Daten ist m.W. immer noch ein Auftrag erforderlich, welcher gerade im östlichen Ruhrgebiet sehr kritisch betrachtet wurde
Auf der anderen Seite (Schulträger) sind erhebliche Investitionen in Infrastruktur erforderlich, um in der Lage zu sein, einen derartigen Auftrag überhaupt annehmen zu können/wollen. Alternativ gibt es externe Dienstleister, welche auch nicht gerade kostengünstig sind und auch nicht überall gelobt werden.
Ich halte es für eine Win/Win Situation, wenn beide Seiten aufeinander zu gehen, um Dinge besser zu regeln und am Ende sogar Kosten zu sparen. Dazu gehören aber Erkenntnis, Bereitschaft und Zusammenarbeit!
Viele Grüße aus Wuppertal
Ottmar Tusch
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kroerig
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Irgendwer wird sich ja auch an Grundschulen um den einzigen PC kümmern. Wen rufen die Grundschulen denn an, wenn der PC nicht funktioniert? Wer installiert die Software darauf?
Und beim Einrichten des SVWS kann derjenige ja auch ein Script auf den Desktop legen, oder Taskplaner hinterlegen, das z.B. beim Herunterfahren des PCs ausgeführt wird und einen Export (oder Dump) der Datenbank erstellt. (Das ist dann aber keine Sicherung.)
Es gibt auch Lösungen, die das durch Anstecken einer UBS-Sicherungsplatte triggern können. Das würde ich dann als Sicherung bezeichnen wollen.
Und beim Einrichten des SVWS kann derjenige ja auch ein Script auf den Desktop legen, oder Taskplaner hinterlegen, das z.B. beim Herunterfahren des PCs ausgeführt wird und einen Export (oder Dump) der Datenbank erstellt. (Das ist dann aber keine Sicherung.)
Es gibt auch Lösungen, die das durch Anstecken einer UBS-Sicherungsplatte triggern können. Das würde ich dann als Sicherung bezeichnen wollen.
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Das ist eine sehr bequeme Art der Problemlösung. IMHO gilt auch für die Produktion von Software, selbst wenn sie unter Federführung eines Ministeriums erstellt wird, dass der Kunde König ist, und Kunden sind nun mal die Mitarbeiter:innen in den Sekretariaten. Man kann, was deren Wünsche angeht, ja durchaus anderer Meinung sein, ernst nehmen sollte man sie trotzdem.Frodermann hat geschrieben: Donnerstag 14. Mai 2026, 15:18Die Perspektive, dass das "deren Problem ist und das Problem von deren IT, die ihre Aufgaben vernachlässigt" ist, finde ich vollkommen vertretbar.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Schrewe
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kroerig
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Bei der Access Datei war es ja noch recht einfach, diese beim Schließen des Programms an einen anderen Ort zu kopieren. Wenn dieser Ort kein Netzlaufwerk oder eine (nur zu diesem Zeitpunkt angeschlossene) USB-Platte war, dann möchte ich das aber nicht als Sicherung bezeichnen wollen.
Mit der SQL-Datenbank jetzt geht das nicht mehr so einfach. Der Export in die SQLite Datei dauert länger als der Kopiervorgang einer Access-Datei. Und auch hier wieder: Wenn das Ziel kein externer Datenträger ist, dann ist das keine Sicherung.
Zu einer Sicherung gehören ja auch die ganzen (eigenen/angepassten) Reportvorlagen und die Dokumentenablage.
Die Export-Funktion der Datenbank ist ja in beiden Oberflächen vorhanden.
Mit der SQL-Datenbank jetzt geht das nicht mehr so einfach. Der Export in die SQLite Datei dauert länger als der Kopiervorgang einer Access-Datei. Und auch hier wieder: Wenn das Ziel kein externer Datenträger ist, dann ist das keine Sicherung.
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Die Export-Funktion der Datenbank ist ja in beiden Oberflächen vorhanden.
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Ich kann nachvollziehen, warum man so denkt. Vertretbar finde ich es nicht, weil es zwar einfach ist, den Trägern bzw. deren IT den schwarzen Peter hinzuschieben, aber am Ende sind es die Sekretariate und SchILD-betreuenden Kollegen, die den Ärger damit haben, wenn die Daten (z. B. für den Zeugnisdruck) nicht termingerecht zur Verfügung stehen. Insofern muss man leider sagen, dass ein lokales Backup in den Schulen - bestenfalls zusätzlich zum automatisierten Backup durch die IT - sicherlich nicht verkehrt ist...Frodermann hat geschrieben: Donnerstag 14. Mai 2026, 15:18 Die Perspektive, dass das "deren Problem ist und das Problem von deren IT, die ihre Aufgaben vernachlässigt" ist, finde ich vollkommen vertretbar.
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Den Rest vom Beitrag haben Sie auch gelesen? Die gleiche Frage gilt Herrn Tusch und Herrn Schrewe, die ebenfalls nur diesen einen Satz aufgriffen und dabei den Rest des Beitrags ignorierten, der eindeutig dafür argumentiert, dass eine Backup-Option oder Backup-Erinnerung vorhanden sein sollte.
Beide Sichten sind legitim vertretbar. Die tatsächliche Realität bevorzugt eindeutig die eine davon.
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mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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kroerig
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Wie sieht denn aktuell eine Datensicherung in einer gemeinen Grundschule aus? Der Schulträger muss ja irgendwas dafür zur Verfügung stellen. Einfach nur einen PC hinstellen und "nach mir die Sinnflut" kann es ja nicht sein.
Die Grundschulen in meinem Umkreis hier arbeiten mit SchilDZentral auf der Citrix Plattform der Stadt. Da stellt sich die Frage nicht.
Schild2000 war ja (ich überspitzes es mal etwas) ein Einzelplatzsystem, dass mehrplatzfähig gemacht wurde. Aber erst mit einer SQL basierten Datenbank war es wirklich "netzwerkfähig".
Der SVWS mit SchILD3 ist aber ja vom Konzept her genau das Gegenteil. Es ist eine Lösung, die für den Netzwerkeinsatz konzipiert wurde, aber auch als All-In-One Installation lokal auf einem Einzelplatz betrieben werden kann.
Ich sehe hier auch ehr den Schulträger in der Pflicht für die Grundschulen eine zentralisierte Lösung bereitzustellen, die auch die Aspekte eine Datensicherung betrachtet.
Die Grundschulen in meinem Umkreis hier arbeiten mit SchilDZentral auf der Citrix Plattform der Stadt. Da stellt sich die Frage nicht.
Schild2000 war ja (ich überspitzes es mal etwas) ein Einzelplatzsystem, dass mehrplatzfähig gemacht wurde. Aber erst mit einer SQL basierten Datenbank war es wirklich "netzwerkfähig".
Der SVWS mit SchILD3 ist aber ja vom Konzept her genau das Gegenteil. Es ist eine Lösung, die für den Netzwerkeinsatz konzipiert wurde, aber auch als All-In-One Installation lokal auf einem Einzelplatz betrieben werden kann.
Ich sehe hier auch ehr den Schulträger in der Pflicht für die Grundschulen eine zentralisierte Lösung bereitzustellen, die auch die Aspekte eine Datensicherung betrachtet.
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Über SchILD-NRW 3 kann eine Sicherung manuell angestoßen werden (sofern der angemeldete Nutzer die Berechtigung dazu hat), es kann eine sqlite-Datei auf einen im Netzwerk oder lokalen Datenträger oder Wechseldatenträger gelegt werden. Das ist... okay, aber ich finde, nicht wirklich toll. Es ist aber durchaus komfortabel und intuitiv. Das ist eher gut für "Arbeitszwischenstände" mal schnell raus zu schreiben.
Über den SVWS-Webclient kann direkt keine Sicherung angestoßen werden. Über den SVWS-AdminClient schon, aber hier muss man sich mit einem Schema-Admin einloggen und kann dann ebenfalls eine sqlite-Datei speichern. Dass das an Grundschulen und so weiter funktioniert, halte ich für illusorisch.
Grundschulen (und weiterführende Schulen) brauchen eigentlich ein modernes Datensicherungsverfahren, teilweise weiß ich aber von Schulleitungen, die einfach eine (teilweise verschlüsselte) externe Wechselfestplatte haben und ihr Verwaltungsnetz, inklusive der Datenbank, selbst sichern. Ich weiß auch von weiterführenden Schulen, die zwar gegen einen Brand gesichert sind, weil ein NAS in komplett anderen Gebäudeteilen steht. Wird denen aber das Verwaltungsnetz - inklusive der Gemeinde - von fiesen Kriminellen vollverschlüsselt, sind die auch verloren.
Über den SVWS-Webclient kann direkt keine Sicherung angestoßen werden. Über den SVWS-AdminClient schon, aber hier muss man sich mit einem Schema-Admin einloggen und kann dann ebenfalls eine sqlite-Datei speichern. Dass das an Grundschulen und so weiter funktioniert, halte ich für illusorisch.
Grundschulen (und weiterführende Schulen) brauchen eigentlich ein modernes Datensicherungsverfahren, teilweise weiß ich aber von Schulleitungen, die einfach eine (teilweise verschlüsselte) externe Wechselfestplatte haben und ihr Verwaltungsnetz, inklusive der Datenbank, selbst sichern. Ich weiß auch von weiterführenden Schulen, die zwar gegen einen Brand gesichert sind, weil ein NAS in komplett anderen Gebäudeteilen steht. Wird denen aber das Verwaltungsnetz - inklusive der Gemeinde - von fiesen Kriminellen vollverschlüsselt, sind die auch verloren.
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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Re: Automatische Sicherung bei Programmstart / -ende
Willkommen in der Realität. Bis wir die Schulen in ein zentral verwaltetes System inkl Terminal-Server migriert hatten, war genau das der Fall. PCs, Drucker, Monitore. Windows-Benutzer eingerichtet. Programme installiert. Freigabe von einem PC erstellt (Schild-DB) und andere PCs damit verbunden. USB-Sticks taten ihr übriges.Wie sieht denn aktuell eine Datensicherung in einer gemeinen Grundschule aus? Der Schulträger muss ja irgendwas dafür zur Verfügung stellen. Einfach nur einen PC hinstellen und "nach mir die Sinnflut" kann es ja nicht sein.
In größeren Schulen (GY, GE, BK) haben wir dann zunächst in der Übergangsphase redundante NAS-Netzwerkfestplatten bereitgestellt, die Nutzer auf die NAS berechtigt, ein Mininetzwerk aufgebaut und eine zusätzliche Platte an die NAS dran zur Datensicherung. Das ging in den Schulen, wo IT-afine Lehrkräfte ohnehin schon den Laden organisiert hatten und nun durch unseren Support unterstützt wurden. Recht schnell war dann klar, dass es hier auch noch einer Fernwartungssoftware bedarf, da die Anzahl der Supporter geringer als die Anzahl von Schulen ist und die Schulen mitunter verstreut in der Gegend liegen. Das alles ist vor allem aber ein Kosten-, weil auch Personalfaktor. Mit zunehmender Anzahl von Schulen wird dann schnell eine zentral bereitgestellte IT-Infrastruktur tatsächlich günstiger und ist sicherer und besser zu warten.
Vielleicht könnte ja hierzu mal bundesweit ein Konzept bereitgestellt werden, anhand dessen sich Schulträger orientieren und planen könnten. Stattdessen wird bundesweit Land auf, Land ab mit individuellen Lösungen beholfen, die mal mehr, mal weniger vollständig sind.Ich sehe hier auch ehr den Schulträger in der Pflicht für die Grundschulen eine zentralisierte Lösung bereitzustellen, die auch die Aspekte eine Datensicherung betrachtet.