Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
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Frau Giesen
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Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Hallo zusammen,
unsere Sekretärinnen würden gerne einen Notfallkontakt mit Name und Telefonnummer bei den Lehrkräften hinterlegen. Leider habe ich dafür noch keine passende Möglichkeit gefunden. Hat jemand eine Idee?
Vielen Dank schon einmal für jegliche Anregung!
Julia Giesen
unsere Sekretärinnen würden gerne einen Notfallkontakt mit Name und Telefonnummer bei den Lehrkräften hinterlegen. Leider habe ich dafür noch keine passende Möglichkeit gefunden. Hat jemand eine Idee?
Vielen Dank schon einmal für jegliche Anregung!
Julia Giesen
- sbrando
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Bitte beachten Sie, dass gemäß § 5 (2) VO-DV II nur Daten gemäß Anlage 2 erhoben und gespeichert werden dürfen. Diese sehen keinen Notfallkontakt vor; daher gibt es auch keine Möglichkeit einen solchen in SchILD zu verwalten.
LG S. Brando
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Kurosinski
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Und wenn ich wünsche, dass meine Frau telefonisch kontaktiert wird, falls mir etwas im Dienst passiert, sollte ich die Möglichkeit (und das Recht) haben, meine Daten an entsprechende Personen/ Institutionen weitergeben zu dürfen, damit diese bei Bedarf darauf schnellstmöglich zugreifen können.sbrando hat geschrieben: Mittwoch 3. Juli 2024, 20:18 Bitte beachten Sie, dass gemäß § 5 (2) VO-DV II nur Daten gemäß Anlage 2 erhoben und gespeichert werden dürfen. Diese sehen keinen Notfallkontakt vor; daher gibt es auch keine Möglichkeit einen solchen in SchILD zu verwalten.
Ich hoffe, dass in einem solchen Fall nicht erst ein befreundeter Kollege gesucht werden muss, der vielleicht eine funktionierende Telefonnummer hat - falls er nicht gerade selbst ganz woanders ist.
Ich kann den Wunsch nach einem Notfallkontakt absolut nachvollziehen.
Vermutlich ist eine gesonderte Speicherung mit Einwilligung zulässig.
In Anlage 2 wird nur "Telefon" genannt.
Es ergibt sich mE hieraus nicht, dass dies genau eine Festnetz Rufnummer sein muss.
Diese darf sicherlich ergänzt werden um eine mobile Rufnummer (dienstlich). Das Kollegen und Kolleginnen aber auch neben einem dienstlichen Gerät ein weiteres privates nutzen, könnte auch diese Rufnummer gespeichert werden. Evtl sogar eine Telefonnummer "Wochenendhaus" oder eine Nummer "erreichbar zwischen 20 Uhr und 6 Uhr in Notfällen".
Ich tendiere zur Einrichtung einer weiteren VoIP Nummer.
Aber das ist nicht mehr so einfach.
Evtl hilft auch eine Weiterleitung einer angegeben Rufnummer zu einem "Notfallkontakt" - bei Festnetz zu Hause sind neben meiner Frau auch meine Kinder erreichbar.
- sbrando
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Klar. Mit Zustimmung des Betroffenen ist es nie ein Problem zusätzliche Daten zu speichern. Insofern stimme ich Ihnen zu, dass Sie das Recht haben, freiwillig einen Notfallkontakt zu hinterlegen.Kurosinski hat geschrieben: Mittwoch 3. Juli 2024, 21:43 Und wenn ich wünsche, dass meine Frau telefonisch kontaktiert wird, falls mir etwas im Dienst passiert, sollte ich die Möglichkeit (und das Recht) haben, meine Daten an entsprechende Personen/ Institutionen weitergeben zu dürfen, damit diese bei Bedarf darauf schnellstmöglich zugreifen können.
[...]
Ich kann den Wunsch nach einem Notfallkontakt absolut nachvollziehen.
Vermutlich ist eine gesonderte Speicherung mit Einwilligung zulässig.
Die Frage von Frau Giesen klang aber weniger nach freiwillig; hier wollen die Sekretärinnen. Eine standardisierte Möglichkeit zur Speicherung von Notfallkontakten könnte als Anlass dafür dienen, Lehrkräfte ohne entsprechende Eintragung "unter Druck zu setzen" einen solchen anzugeben. Das halte ich zumindest für schwierig.Frau Giesen hat geschrieben: Mittwoch 3. Juli 2024, 19:03 unsere Sekretärinnen würden gerne einen Notfallkontakt mit Name und Telefonnummer bei den Lehrkräften hinterlegen.
Ganz davon abgesehen halte ich es für vernünftig, dass die Telefonummer von einem hypothetischen "Wochenendhaus" nicht vorgesehen ist. Schließlich hat man auch als Lehrer ein Recht auf "Unerreichbarkeit" und muss nicht rund um die Uhr verfügbar sein
LG S. Brando
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- Uli Dierkes
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Ich finde, dieses Recht könnte zugunsten des Anliegens der Sekretärinnen eingeschränkt werden, wenn und sofern auch die Sekretärinnen ihre Notfallkontakte dem System zur Verfügung stellen.sbrando hat geschrieben: Mittwoch 3. Juli 2024, 22:11 hat man auch als Lehrer ein Recht auf "Unerreichbarkeit"
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
In Schild gibt es bei den Lehrkräften keine Möglichkeit. Ich empfehle hier eine Papierliste.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Raffenberg
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Wird denn in Ihrer zentralen Stadtverwaltungsbehörde für die Angestellten (also auch für Sie, Herr Hagel) ein Notfallkontakt datentechnisch erfasst, damit Ihre Abteilungsleiterin oder die Oberbürgermeisterin Ihre Vertrauensperson informieren kann, falls Sie während der Arbeit einen Infarkt erleiden oder sich beim Treppaufstolpern ein Bein brechen? Unterstützt das Personalverwaltungsprogramm der Stadt Köln so etwas?
- Uli Dierkes
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Immer wieder gerne - allerdings sind meine Kommentare schneller zu lesen als Ihre ...
Meine durchaus ernst gemeinte Frage haben Sie nicht beantwortet. Sehen Sie notfalltechnisch einen Unterschied zwischen Lehrkräften, Sekretärinnen und IT-Fachkräften?
Meine durchaus ernst gemeinte Frage haben Sie nicht beantwortet. Sehen Sie notfalltechnisch einen Unterschied zwischen Lehrkräften, Sekretärinnen und IT-Fachkräften?
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Ich habe Zweifel, ob das in ein Schülerdatenverwaltungsprogramm gehört.
Wenn Papier zu antiquiert ist: es gibt ja seit mehreren Jahrzehnten einfach zu bedienende Tabellenkalkulationen oder zur Not auch Textverarbeitungen, mit denen das Sekretariat einer Institution solche Daten (Zustimmung vorausgesetzt) erfassen und bei Bedarf einsehen kann.
Wenn Papier zu antiquiert ist: es gibt ja seit mehreren Jahrzehnten einfach zu bedienende Tabellenkalkulationen oder zur Not auch Textverarbeitungen, mit denen das Sekretariat einer Institution solche Daten (Zustimmung vorausgesetzt) erfassen und bei Bedarf einsehen kann.
- Uli Dierkes
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Re: Zusatzinformationen bei Lehrkräften verwalten
Eine so geartete Vereinfachung geht immer mit einer Aufblähung der digitalen Struktur einher. Das Fachwissen der programmierenden Informatiker verringert Flexibilität und Fachkompetenz der ausführenden Verwaltungskräfte und Lehrkräfte.
Zu Ihren Aspekten:
Darin gebe ich Ihnen Recht. Ist aber eher unwichtig, weil im Schulbereich solche Daten bzw. Tabellen eh nur vom Sekretariat und von Schulleitungen genutzt werden.- fehlendes Rechte- und Rollenkonzept (wer darf was sehen, ändern, löschen)
Den Zeitaufwand schätze ich als gering ein.- horrender zeitlicher Pflegeaufwand, allein um Kontaktdaten, Namen, etc. in allen Tabellen zu aktualisieren.
Das ist eine Organisationsfrage. Manche können es, manche nicht. Letztere kommen aber auch mit der Datenpflege in Datenbanken nicht klar.- Redundanzen. Sehr oft liegen inhaltlich gleiche Tabellen mehrfach vor und werden entsprechend mal hier, mal da aktualisiert.
Siehe voriger Punkt.- Berechnungsfehler aufgrund von versehentlich überschriebener Informationen oder fehlenden Plausibiltätsprüfungen
Das gibt es bei SchILD auch nicht vernünftig und narrensicher.- Nachvollziehbarkeit bei Einsatz von Protokollen (wer hat wann was überschrieben)