T.Hagel hat geschrieben: Donnerstag 18. Juni 2026, 14:00
Hm, da gehen meine bisherigen Eindrücke bezüglich produktiver Einsetzbarkeit allerdings in eine andere Richtung. Welche Module haben denn tatsächlich einen produktiv verwendbaren Charakter ? Gilt das für alle Schulformen oder nur vereinzelte ? Ich habe den Eindruck, dass viele Module noch immer entweder in einem frühen oder späten Beta-Stadium, also Baustelle, sind. Ich betrachte SchildNRW3 und SchildZentral3 allerdings auch immer aus der Sicht aller Schulformen und auch der Schulträger immer als Gesamtes.
Mich interessiert natürlich primär die Schulform Gymnasium, da ich an einem solchen tätig bin. Und da wir - wegen der SII - voraussichtlich eher früher als später umsteigen müssen, zählen für mich primär vor allem Elemente, die wir brauchen (z. B. WebLuPO, das schon einen guten Eindruck macht). An vielen anderen Stellen unterstütze ich aber Ihre Einschätzung von Baustelle (bestes Beispiel in SchILD3: bei mir werden Pfeil- und Hand-Schaltflächen mit Buchstaben beschriftet, sodass man nicht erkennen kann, was diese tun; eine Neuinstallation hat auch nichts verändert).
T.Hagel hat geschrieben: Donnerstag 18. Juni 2026, 14:00
Überkompliziert im Sinne der Programmbedienung, oder in Bezug auf den Aufbau einer Testumgebung?
Beides. Auf der einen Seite finde ich die Bedienung von SchILD 3 an einigen Stellen wenig gelungen, wie ich an anderer Stelle auch schon mal angemerkt habe. Ich verstehe bspw. die Aversion der Entwickler für schwebende Fenster nicht. Ich finde, man sollte in der Schüleransicht, in einer schwebenden Palette Gruppenprozesse anwenden können, ohne diese Ansicht verlassen zu müssen. Ich finde es in SchILD 2 viel gelungener, dass ich den Report-Explorer auf einem zweiten Monitor parken kann und in der Schüleransicht weiterarbeiten kann, um jederzeit einen Report drucken zu können.
Die Trennung zwischen SVWS-Client und SchILD 3 kann ich nachvollziehen, finde es aber nicht nachvollziehbar, dass man aus SchILD 3 nicht direkt in den WebClient wechseln kann, wenn es bestimmte Optionen in SchILD 3 gar nicht gibt (Stichwort: Oberstufen-App, Notenmodul-Einstellungen usw.). Und ich sage mal so: Wenn der SVWS-Client langfristig keine ähnliche Reporting-Lösung wie SchILD und Kurs bekommt, ist das auch keine Alternative nur den Client zu verwenden (der aktuell sowieso noch keine Feature-Parität bietet).
Auf der anderen Seite ist auch die Vielzahl an Modulen und deren Anforderungen eine Herausforderung. Ich kann gut nachvollziehen, dass man sich von dem Access-DB-Modell verabschiedet und eine DB-Server bevorzugt. Aber das Zusammenspiel aus SVWS-Server, SVWS-Client, AdminClient, SchILD 3, WeNoM, WebLuPO usw. ist wesentlich komplexer und weniger übersichtlich. Das man dafür ausgewachsene Server und zusätzliche WebSpaces benötigt, auf denen dann die Module freigegeben und verknüpft werden müssen, ist zumindest eine Herausforderung, da die Zeit im Alltag halt einfach begrenzt ist und wir an Schulen auch keine Systemintegratoren sind.